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Allgemeine Diskussionen

Öffentlich·94 Mitglieder

Brainstorming zum Thema Kostentreiber, Treffen am 22. Juli

Liebe PIA-Frauen,


Mitte Juni hat die Hamburgische Architektenkammer ihre Mitglieder angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Ich war sehr erstaunt und irgendwie erfreut, denn solche Gesten bin ich von der Kammer nicht gewohnt! Scheinbar haben aber nicht alle diese Mail bekommen...


Es geht in dem Schreiben, das ich für Interessierte unten anhänge, um die Aufspürung von Kostentreibern beim Bauen, explizit beim Wohnungsbau.


WER WENN NICHT WIR - nämlich diejenigen, die ständig mit dem Thema zu tun haben, können zu der Fragestellung etwas beitragen?


Petra Diesing bringt sich im Rahmen ihrer Mitarbeit in einem entsprechenden Kammer-Arbeitskreis sehr aktiv zu dieser Thematik ein und ist Ansprechpartnerin für das Zusammentragen der Befragungsergebnisse.


Mein Gedanke ist:

Wenn wir von der Kammer schon gefragt werden, sollten wir unbedingt die Chance wahrnehmen und unsere Sicht der Dinge festhalten! Und wie ginge das besser, als in netter Runde (mit PIA-Frauen) bei einem kleinen Brainstorming mit Kolleginnen??? Wein und Cräcker könnten auch dabei sein... oder eine Pizza-Bestellung vor Ort...


Deshalb jetzt auch von mir noch einmal die Einladung zu dem bereits von Petra veröffentlichten "Arbeitstreffen"


am Montag dem 22. Juli um 19.00 Uhr bei Petra im Büro

Röhrigstraße 11, Hamburg-Ottensen


Ich hoffe, dass eine kleine, feine Runde zusammenkommen wird, meistens ist es ja trotz "Arbeit" sehr kommunikativ und gemütlich!


Liebe Grüße

Ulrike



Und hier der Aufruf der Architektenkammer vom 15.6.2024:


Sehr geehrte Frau Schlaak,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur Bekämpfung der Wohnungsbaukrise hat die BSW im Frühjahr dieses Jahres eine Initiative zum kostenreduzierten Bauen gestartet, in dem Vertreterinnen und Vertreter der Hamburgischen Architektenkammer intensiv eingebunden sind. In einem monatlichen Workshop-Format wird bis zum Jahresende ein sog. Hamburg-Standard erarbeitet, der als Leitfaden für Bauherrinnen und Bauherrn sowie für Planende zur Senkung der Baukosten beitragen soll. Neben dem Ziel der Kostensenkung sollen auch die Planungs- und Genehmigungsprozesse vereinfacht, optimiert und beschleunigt werden.

Um auf diesem Weg eine deutliche Reduzierung der Baukosten zu erreichen, müssen in einem ersten Schritt unnötige und/oder kontraproduktive Kostentreiber identifiziert werden, welche in den derzeit gültigen Normen oder sonstigen Regelwerken verankert sind und sowohl bauordnungsrechtlich als auch – u. U. als sog. allgemein anerkannte Regeln der Technik – zivilrechtlich Verbindlichkeit entfalten. In einem zweiten Schritt geht es darum, sinnvolle Abweichungsmöglichkeiten von den identifizierten Kostentreibern zu finden und zu formulieren. Daraus soll dann die Grundlage für einen neuen „Hamburg-Standard“ abgeleitet werden.

Die Hamburgische Architektenkammer ist natürlich sehr bemüht, die Initiative der BSW nach Kräften zu unterstützen und einen Beitrag zur Identifikation von Kostentreibern in den zahlreichen Regelwerken, zur Formulierung sinnvoller Abweichungsmöglichkeiten und zur Definition eines neuen Hamburg-Standards mit reduzierten Anforderungen zu leisten. Als Arbeitshilfe dafür dient die im Dateianhang übermittelte Excel-Tabelle. Nur exemplarisch ist hier die völlig überzogene Anforderung einer aufwändigen Trittschalldämmung auf Balkonen gemäß DIN 4109 eingetragen.

Jetzt sind Ihre Erfahrungen in Bezug auf unnötige und/oder kontraproduktive Kostentreiber gefragt. Wenn Sie etwas dazu beitragen können, tragen Sie bitte Ihre Vorschläge in die angehängte Excel-Tabelle ein und senden Sie diese anschließend

bis spätestens Mittwoch, 26.06.2024 (Anmerkung Ulrike: Das Datum ist nicht allzu ernst zu nehmen)

an info@akhh.de zurück. Ganz herzlichen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karin Loosen

Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer

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Ina Möller
Ina Möller
20. Juli 2024

Ich kann leider nicht

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